Ein Tag mit der Apple Vision Pro – Ein Erfahrungsbericht über die nächste Technik-Revolution

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Die Apple Vision Pro wird als nächste große Revolution in der Technik gefeiert. Mixed Reality – die Verschmelzung von realer und virtueller Welt – soll unseren Alltag neu definieren. Doch kann sie den hohen Erwartungen gerecht werden? Wir haben den Extremtest für Sie zusammengefasst.

Die Vision Pro im Alltagstest: Ein erster Eindruck

Unsere Protagonistin Clara hat die Apple Vision Pro einen ganzen Tag lang getestet und dabei alle Facetten des Geräts erlebt. Gleich zu Beginn fiel das ungewohnte Gewicht der Brille auf. Mit rund 600 Gramm ist sie schwerer als vergleichbare Geräte. Auch der „Pass-Through“-Modus, der die Umgebung durch Kameras auf die Displays überträgt, zeigte Schwächen: Die Qualität der Darstellung ließ besonders bei entfernten Objekten zu wünschen übrig.

Virtuelles Arbeiten – Innovation oder Hindernis?

Die Apple Vision Pro verspricht, das Arbeiten revolutionär zu gestalten: Mehrere Fenster können im Raum verteilt und mit Augen- und Handtracking gesteuert werden. Clara beschreibt die Erfahrung als beeindruckend, jedoch nicht ohne Mängel. Besonders das Tippen auf einer virtuellen Tastatur war mühsam und deutlich langsamer als erwartet. Für produktives Arbeiten empfiehlt sich eine Verbindung mit einer physischen Tastatur.

Soziale Interaktionen: Faszinierend und befremdlich

Eine der innovativsten Funktionen ist „EyeSight“. Dabei werden die Augen des Trägers auf einem externen Display dargestellt, was die Kommunikation erleichtern soll. Doch die realistisch wirkenden, aber dennoch künstlichen Augen sorgten bei Claras Kollegen für gemischte Reaktionen – von faszinierend bis gruselig. Auch Videocalls mit der „Persona“, einem digitalen Avatar, wurden als futuristisch, aber unnatürlich wahrgenommen.

Unterwegs mit der Vision Pro

Das Tragen der Brille im öffentlichen Raum führte zu einigen Herausforderungen. Clara berichtete von eingeschränktem Sichtfeld und unscharfen Bildern, insbesondere bei entfernten Objekten. Das Navigieren in der U-Bahn gestaltete sich schwierig. Auch wenn die Brille grundsätzlich nicht für den Einsatz auf der Straße gedacht ist, zeigte der Test deutlich, dass sie im Alltagseinsatz limitiert ist.

Freizeitgestaltung und Entertainment

Die Apple Vision Pro bietet beeindruckende Möglichkeiten für Entertainment. Clara probierte die Funktion zum Klavierspielen aus, war jedoch von der Umsetzung enttäuscht. Wirklich überzeugen konnte hingegen das Betrachten von 3D-Filmen und -Fotos. Der immersive Effekt war so realistisch, dass Clara das Gefühl hatte, Teil der Szene zu sein.

Herausforderungen und Kritik

Nach zwölf Stunden mit der Vision Pro berichtete Clara von Kopfschmerzen und Nackenschmerzen durch das Gewicht und den Druck der Brille. Apple selbst empfiehlt, die Brille in regelmäßigen Abständen abzunehmen, was im Test bewusst nicht gemacht wurde. Ein weiteres Manko: Die Brille kann nicht von mehreren Nutzern individuell angepasst genutzt werden – ein Problem bei einem Gerät, das 4.000 Euro kostet.

Fazit: Die Vision Pro – ein teurer Blick in die Zukunft

Die Apple Vision Pro beeindruckt mit innovativer Technologie und hochwertiger Verarbeitung. Doch der hohe Preis und die Limitationen im Alltag zeigen, dass die Brille noch kein Produkt für die breite Masse ist. Für Technik-Enthusiasten und Entwickler mag sie ein faszinierender Einblick in die Zukunft sein, doch für den täglichen Gebrauch muss Apple noch nachbessern – sowohl bei Gewicht und Design als auch bei der Nutzerfreundlichkeit.